Die Ente im Regen
3 Minuten · für 2-3 JahreEs war Abend. Draußen regnete es leise. Plitsch, platsch, machte der Regen. Mia saß am Fenster und schaute hinaus.
Im Garten lag ein kleiner Teich. Auf dem Teich schwamm eine Ente. Die Ente hatte nasse Federn. Sie sah zum Fenster hinauf.
„Quak“, machte die Ente. „Quak, quak.“ Mia winkte der Ente zu. Die Ente winkte mit dem Flügel zurück.
„Ich gehe zur Ente“, sagte Mia. Mama holte die Gummistiefel. Mama holte auch den Schirm. Dann ging die Tür auf.
Plitsch, platsch, machte der Regen. Mia lief durch den Garten. Mama ging gleich daneben. Der Schirm war groß und gelb.
Auf dem Weg lag eine Pfütze. Mia sprang hinein. Platsch, machte die Pfütze. Das Wasser spritzte bis zu den Knien.
Am Teich blieb Mia stehen. Die Ente schwamm ans Ufer. „Quak“, sagte die Ente. Der Regen tropfte auf ihre Federn.
Die Tropfen rollten einfach ab. Sie rollten über den Rücken. Unter den Federn blieb es warm. Plitsch, platsch, machte der Regen.
Mia hielt den Schirm über die Ente. Die Ente sah nach oben. Sie machte ganz große Augen. „Quak“, sagte die Ente leise.
Der Regen trommelte auf den Schirm. Plitsch, platsch, plitsch, platsch. Die Ente wackelte im Takt. Mia wackelte im Takt mit.
Die Ente sah Mia an. Sie nickte mit dem Kopf. Ein Tropfen lief über ihren Schnabel. Sie schüttelte ihn ab.
Mama lachte leise. „Es ist spät“, sagte Mama. „Die Ente will schlafen.“ Mia nickte und gähnte einmal.
Die Ente schwamm zum Busch am Ufer. Unter dem Busch war ein Nest. Das Nest war weich und warm. Die Ente setzte sich hinein.
Sie steckte den Kopf unter den Flügel. „Quak“, flüsterte sie noch einmal. „Gute Nacht, liebe Ente“, sagte Mia.
Dann gingen Mia und Mama ins Haus. Die Stiefel standen im Flur. Der Schirm tropfte noch ein bisschen. Plitsch, platsch, machte der Schirm.
Im Bett hörte Mia den Regen. Er klopfte leise aufs Dach. Draußen schlief die Ente unter ihrem Flügel. Plitsch, platsch, und Mia schlief fest ein.





