Wovon dein Kind träumt, wird heute Abend erzählt.

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Eine App für den Abend

Gutenacht­geschichten aus den Wörtern deines Kindes

Dein Kind sagt, was vorkommen soll. Mimi, Chuchu und OmOm machen daraus eine Geschichte, die es gestern noch nicht gab, mit seinem Namen darin, und lesen sie vor.

Bald im App Store Für iPhone, ab iOS 18. Die erste Geschichte ist kostenlos.
3muris, jedes mit eigener Stimme
1neue Geschichte am Tag
3 bis 15Minuten, nach Alter und Abend
0Werbung, 0 Konten

II

Ein Abend mit muri

Sechs Schritte, eine Minute zum Lesen. Das Kind braucht keinen davon zu lesen.

  1. Wer hört zu?

    Dein Kind tippt auf sein Bild. Mit zwei Kindern auch auf beide.

  2. Wer erzählt?

    Mimi, Chuchu oder OmOm. Jedes hat seine eigene Stimme.

  3. Was kommt vor?

    Dein Kind sagt zwei bis fünf Dinge ins Mikrofon oder tippt Bilder an. Das Mikrofon hört nur auf dem Handy.

  4. Das Licht

    Die Geschichte wird in etwa dreißig Sekunden geschrieben und vorgelesen, drei bis fünfzehn Minuten lang.

  5. Das Regal

    Jede Geschichte bleibt im Regal und kann ohne Netz wieder gehört werden. Ein Stern hält ein Lieblingsbuch.

  6. Für Eltern

    Hinter dem Schloss: Kinder, Längen, was nie vorkommen soll, was mitgegeben wird. Eine Elternzahl schließt die Tür.

So sieht muri aus

Sechs Bildschirme aus der App, wie ein Kind sie sieht.

III

Eine Geschichte, wie muri sie erzählt

Die Ente im Regen

3 Minuten · für 2-3 Jahre

Es war Abend. Draußen regnete es leise. Plitsch, platsch, machte der Regen. Mia saß am Fenster und schaute hinaus.

Im Garten lag ein kleiner Teich. Auf dem Teich schwamm eine Ente. Die Ente hatte nasse Federn. Sie sah zum Fenster hinauf.

„Quak“, machte die Ente. „Quak, quak.“ Mia winkte der Ente zu. Die Ente winkte mit dem Flügel zurück.

„Ich gehe zur Ente“, sagte Mia. Mama holte die Gummistiefel. Mama holte auch den Schirm. Dann ging die Tür auf.

Plitsch, platsch, machte der Regen. Mia lief durch den Garten. Mama ging gleich daneben. Der Schirm war groß und gelb.

Auf dem Weg lag eine Pfütze. Mia sprang hinein. Platsch, machte die Pfütze. Das Wasser spritzte bis zu den Knien.

Am Teich blieb Mia stehen. Die Ente schwamm ans Ufer. „Quak“, sagte die Ente. Der Regen tropfte auf ihre Federn.

Die Tropfen rollten einfach ab. Sie rollten über den Rücken. Unter den Federn blieb es warm. Plitsch, platsch, machte der Regen.

Mia hielt den Schirm über die Ente. Die Ente sah nach oben. Sie machte ganz große Augen. „Quak“, sagte die Ente leise.

Der Regen trommelte auf den Schirm. Plitsch, platsch, plitsch, platsch. Die Ente wackelte im Takt. Mia wackelte im Takt mit.

Die Ente sah Mia an. Sie nickte mit dem Kopf. Ein Tropfen lief über ihren Schnabel. Sie schüttelte ihn ab.

Mama lachte leise. „Es ist spät“, sagte Mama. „Die Ente will schlafen.“ Mia nickte und gähnte einmal.

Die Ente schwamm zum Busch am Ufer. Unter dem Busch war ein Nest. Das Nest war weich und warm. Die Ente setzte sich hinein.

Sie steckte den Kopf unter den Flügel. „Quak“, flüsterte sie noch einmal. „Gute Nacht, liebe Ente“, sagte Mia.

Dann gingen Mia und Mama ins Haus. Die Stiefel standen im Flur. Der Schirm tropfte noch ein bisschen. Plitsch, platsch, machte der Schirm.

Im Bett hörte Mia den Regen. Er klopfte leise aufs Dach. Draußen schlief die Ente unter ihrem Flügel. Plitsch, platsch, und Mia schlief fest ein.

IV

Am Abend wird es dunkel

Zwanzig Sekunden nach dem ersten Wort beginnen die Farben zu sinken. Am Ende ist der Bildschirm schwarz und die Stimme spricht noch. So endet jede Geschichte im Schlaf, nicht im Licht.

Wer die Geschichten schreibt

Eine KI schreibt jede Geschichte aus den Wörtern deines Kindes. muri prüft jeden Absatz, bevor er gelesen wird: nichts Gruseliges, nichts Schnelles, keine offenen Enden. Eine KI-Stimme liest. Das sagt muri dem Kind beim ersten Mal selbst, und es steht auf jeder Seite.

V

Für Eltern

Das Mikrofon bleibt auf dem Handy

Was dein Kind sagt, wird auf dem iPhone erkannt. Kein Ton verlässt das Gerät.

Nichts ohne dein Ja

Vornamen, Alter und die gewählten Wörter gehen erst an den Server, wenn du zugestimmt hast. Ohne Ja erzählt muri die Geschichten, die es mitbringt.

Kein Konto, keine Werbung

muri braucht keine E-Mail und kein Passwort. Es gibt keine Werbung und nichts zu sammeln.

Eine Tür für Erwachsene

Einstellungen und Abo liegen hinter einem Zahlenrätsel oder deiner eigenen Elternzahl.

Alles löschen, jederzeit

Ein Tipp entfernt Kinder, Namen und Regal vom Handy und den Zähler vom Server.

Was nie vorkommen soll

Du trägst Themen ein, die muri in keiner Geschichte erzählt. Dunkelheit, Monster, was dein Kind nicht mag.

Was eine Geschichte mitgeben kann

Eltern wählen bis zu zwei. Die Geschichte richtet sich danach, ohne zu belehren.

VI

Die muris

Weit hinter dem letzten Stern wohnen die muris. Den ganzen Tag sammeln sie Geschichten, und jeden Abend bringen sie eine mit nach Hause.

Mimiblau, ein Auge, Sterne im Haar

Mimi träumt am liebsten. Ihre Stimme ist jung und leise, wie jemand, der gerade etwas Schönes gesehen hat.

Chuchugelb, zwei Hörner, ein breites Lächeln

Chuchu ist der große Ruhige. Seine Stimme ist tief und warm, und er stellt am Anfang die Fragen.

OmOmrot, Augen auf Stielen, ein Rock

OmOm ist ein bisschen verpeilt und sehr fröhlich. Seine Stimme hüpft, und manchmal hüpft er mit.

Fragen, die Eltern stellen

Was ist muri?

muri ist eine iPhone-App, die Kindern von 2 bis 10 jeden Abend eine neue Gutenachtgeschichte erzählt. Das Kind sagt zwei bis fünf Wörter oder tippt Bilder an, eine KI schreibt daraus eine Geschichte mit dem Namen des Kindes, und eines von drei Figuren, den muris, liest sie vor.

Wie entsteht eine Geschichte?

Das Kind wählt die Dinge, die vorkommen sollen. Der Server von muri gibt Vornamen, Alter und die Wörter an eine KI, die den Text schreibt. muri prüft jeden Absatz, dann liest eine KI-Stimme vor. Das dauert etwa dreißig Sekunden.

Für welches Alter ist muri?

Für Kinder von zwei bis zehn. Das Alter des Kindes bestimmt, wie lang und wie einfach die Geschichte ist: drei Minuten für die Kleinsten, bis fünfzehn für Schulkinder.

Was kostet muri?

Die erste Geschichte ist kostenlos. Danach gibt es ein Abo im App Store, monatlich oder jährlich, mit einer kostenlosen Testzeit. Den Preis zeigt der App Store in deiner Währung. Alle erzählten Geschichten bleiben auch ohne Abo im Regal.

Ist muri sicher für mein Kind?

Das Mikrofon wird nur auf dem Handy ausgewertet, kein Ton verlässt das Gerät. Daten gehen erst mit deiner Zustimmung an den Server. Es gibt keine Werbung, kein Konto und keine Chats. Einstellungen liegen hinter einer Elternsperre.

Wer schreibt die Geschichten?

Eine KI, nach Regeln, die muri vorgibt: ruhig, sicher, ohne offene Enden, immer mit dem Kind im Mittelpunkt. Jeder Absatz wird geprüft. muri sagt dem Kind beim ersten Mal, dass ein Computer die Geschichten ausdenkt.

Welche Sprachen spricht muri?

Die App ist auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Russisch und Arabisch zu lesen. Geschichten und Stimmen gibt es auf Deutsch und Englisch.

Geht muri ohne Internet?

Alles im Regal geht ohne Netz. Für eine neue Geschichte braucht muri eine Verbindung. Ohne Netz erzählt es eine der Geschichten, die es mitbringt.

Kann ich eine Geschichte teilen?

Ja, als Link. Großeltern lesen sie im Browser, Familien mit muri legen sie ins eigene Regal. Der Link gilt dreißig Tage und lässt sich jederzeit löschen.

Läuft muri auf Android?

Noch nicht. muri gibt es zuerst für das iPhone, ab iOS 18.

Heute Abend?

Die erste Geschichte dauert eine Minute und kostet nichts.

Bald im App Store